Working on the Farm

Dienstag, 03.06.2014

Hallo zusammen,

endlich schreibe ich fauler Sack mal was über das Leben auf der Farm. Also los gehts:

Ich arbeite jetzt schon 2,5 Monate hier auf der Farm in Clinton. Also irgendwo zwischen den "Städten" Gore und Balclutha. Um in eine dieser Städte zu kommen, braucht man mit dem Auto so circa 30 minuten...

Arbeit

Zu Anfang war es echt hart sich an das Leben unds Schaffen zu gewohnen. Als ich ankam bestand die Arbeit zu 80% darin Kühe zu die Kühe zu melken. Dabei werden die 880 Kühe nacheinander auf eine große sich drehende Scheibe gebracht. Dort werden sie dann gemolken. Das läuft über die Melkmaschine ab. Unsere Arbeit besteht also hauptsächlich darin die "Cups" (Saugbecher) an den Eutern der Kühe anzubringen.
 Auf dem Bild hier sehr ihr Joe wie er das gerade tut :)

 

  Joe bei der Arbeit

Der Rest der Arbeit besteht darin, die Kühe mit der Motorrad oder Quad ein den Stall zu treiben.

Hier mein persönliches Bike :) und das quad rechts.

My Bike quad

So... Die kühe sind in 2 Herden aufgeteil. "first herd" und "second herd". Also jeweils 400 Kühe.

Das nächste Bild zeigt gut wie viel 400 Kühe so sind:) Dort treib ich die Kühe nämlich gerade in den Stall bzw. auf die Weide und man sieht gut wie weit weg die erste Kuh von mir ist  :)

kühe

Die Arbeitszeiten waren am anfang immer 1 Tag 03:00-13.00 17:00-21:00 am nächsten tag 09:00 bis 16:30 Uhr. Dann wieder 0300 usw. Is als wären 3 kurze Tage in 2 normale Tage reingepackt und an den Rythmus muss man sich erstmal gewohnen...

 

 

"Moraine Creek", die härteste Wanderung unsres Lebens!

Freitag, 14.03.2014

Hallo Ihr,

Endlich gibts mal wiedern paar neue Bilder!

Nachdem Dani und ich bei Melli waren, sind wir direkt los die Westküste runter.

Da haben wir dann erstmal n kleines Wanderüngchen auf den Mount Roy gemacht. Fast wie im Schwarzwald; es ging nur bergauf und das richtig. Nach 3 Stunden hartem Bergauflatschen, war man endlich da. Und die Leute vom Visitor Center hatten recht "hard, but worth it" hier die bilder:

  

danach gings dann alles wieder runter, aber das war nicht grad besser als bergauf... die Knie und Füße haben uns beiden so krass weh getan. Unten angekommen sind wir dann erstmal in den See gesprungen, das war so ziehmlich das beste was mach machen konnte :)

So dann haben wir uns erstmal auf nem chilligen Campingplatz ausgeruht und uns erholt. Danach gings Klettern, die Bilder gibts sobald Dani in 2 Wochen wieder daheim ist :/

Als würds nicht reichen und weils auch nicht hart genug war, haben wir uns dazu entschlossen, noch ne 2 Tageswanderung zu machen. Also Auto mit Essen vollgepackt, an den Arsch der Welt gefahren, wo wir am Start des Tracks (Wanderung) erstmal n Freedomcamp (Zelten in der Wildnis) am Straßenrand hingelegt haben. Mitten in der Nacht is dann noch n anderer "crazy german", wie die Leute hier zu uns sagen, zu uns gestoßen. Den hatte ich vor ein paar Wochen auf der Nordinsel kennengelernt, er konnte sich die Wanderung mit uns nicht entgehen lassen und ist zu uns gefahren...

Am nächsten morgen, in aller Frühe gings dann los...

Erstmal gings über ne Schwingbrücke

Und dann erstmal 4 Stunden durch den dichtesten "Bush" (Unterholz). 

Irgendwann waren wir dann endlich oben und konnten die geile Aussicht genießen.

  

Doch wo war der See, zu dem wir eigentlich wollten? Kein Plan! Kacke... nagut, nach ner kurzen Pause, die Sachen wieder zusammen gepack

und einfach als bergauf weiter gelaufen.

Die Wanderung war jetzt nicht mehr ein durch den  bush schlagen, nein.... man durfte netterweise 3 Stunden über riesen Steine (Boulder) klettern und springen.

Irgend irgendwann waren wir dann oben und konnten den See sehen (Lake Adelaide), die Aussicht war der Hammer!

 

Dann musste man natürlich wieder runter zum See und nochmal n Stündchen über die Boulder springen. Wir haben uns wie so 3 Hobbits auf dem Weg nach Mordor gefühlt.

Als wir dann endlich endlich da waren, wurds Zelt aufgestellt, kurz gekocht und dann direkt gepennt :)

Am nächsten Tag gings wieder runter. Was natürlich auch heftig auf die Spring und Bremsmuskeln ging :)

Am Ende hatten wir genau einen anderen Menschen auf der kompletten Wanderung getroffen, ansonsten war keine Menschenseele zu sehen. Es war richtig cool aber die härteste Wanderung die wir 3 jemals bewältigten.

Unten angekommen wurd erstmal in die Fluss gesprungen und n paar Biere getrunken :)

Die letzten Tage zusammen haben wir natürlich nur noch gechillt und es uns auf coolen Campingplätzen gemütlich gemacht! Ach ja, gegessen wurd natürlich erstmal ordentlich.

Machts gut! Bald gehts weiter.

Gruß

 

Simon und Dani!

Travells mit Dani

Sonntag, 02.03.2014

 

Hey Ihr,

Vor genau 10 Tagen habe ich Dani am Flughafen in Auckland abgeholt und los gings! Endlich, ich hatte ja vorher einfach nur garnichts gemacht und am Piha Beach gechillt um so wenig geld wie möglich auszugeben... als er dann endlich da war, sind wir nochmal runter gefahren zum piha beach und hab n tägle gesürft, was sau geil war, weil es ausnahmsweise richtig schöne und kleine wellen gab.

Danach haben wir die wanganui River Kanutour gemacht die ging 3 Tage 2 Nächtenn und war dann doch anstrengender als gedacht :) alles zeug was wir hatten musste in 6 tonnen untergebracht werden, sodass wir am ende natürlich das mega chaos hatten :)

barrel chaor

 

    

 

Jetzt sind wir gerade bei Melli in Nelson und machen n Ausflug zum Strang und chillen erstmal. Dann nach gehts dann down south entlang der Westcoust. Was und wie genau wissen wir noch nicht genau, wir wollen aufjedenfall n paar Tage hiken und n paar Tage surfen gehn!

So jetzt geht auch los! Wir melden uns sobald wie möglich : )